Unsere Grundhaltung
Selbstwahrnehmung, Selbstvertrauen und Selbsthilfe
Im Mittelpunkt dieses Ansatzes steht der Mensch mit seinen individuellen Erfahrungen, Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten. In der klientenzentrierten Begleitung verstehen wir Therapeuten uns nicht als Anleiter oder Bewertende, sondern als einfühlsame Prozessbegleiter.
Unsere Aufgabe ist es, einen sicheren und wertschätzenden Raum zu schaffen, in dem Klienten ihre eigenen Lösungen entdecken können. Dabei unterstützen wir sie dabei, ihre Wahrnehmung zu vertiefen, innere Prozesse zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Die Reittherapie bei Yabella fördert dadurch Selbstwahrnehmung, Selbstvertrauen
und die Fähigkeit zur Selbsthilfe.
Die Yabella Grundhaltung in der Reittherapie basiert auf einem respektvollen, achtsamen und ganzheitlichen Ansatz. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das klassische Reitenlernen, sondern die Beziehung zwischen Mensch und Pferd.
Pferde begegnen Menschen ohne Vorurteile und reagieren sensibel auf Emotionen und Körpersprache. Genau diese besondere Eigenschaft nutzen wir bei Yabella in der Reittherapie. Unsere therapeutischen Pferde nehmen ihr Gegenüber so an, wie es ist, und ermöglichen dadurch wertvolle Erfahrungen von Vertrauen, Sicherheit und Selbstwirksamkeit
Beziehung statt Leistung
Die Teilnehmer:innen lernen:
Unsere drei Grundsäulen
Kongruenz / Echtheit
Hiermit meinen wir, dass die Beziehung zum Klienten nur wachsen kann, wenn wir, die Therapeuten, dem Klienten so gegenübertreten, wenn wir aufrichtig und wirklich sind. Dies bedeutet, wir sind in diesem Moment selbst auch Mensch, können also auch über unsere Gefühle und Einstellungen offen reden und stellen uns nicht aufgrund unserer Profession in der Hierarchie weiter oben dar. Diese Transparenz ermöglicht es uns das Vertrauen des Klienten zu gewinnen. So kann sich der Klient öffnen, um sich mit unserer Unterstützung und Hilfe zu erforschen.
positive Wertschätzung
Dabei darf der Klient seine aktuellen Gefühle frei ausdrücken – zum Beispiel Verwirrung, Angst, Wut oder Freude. Diese Haltung bedeutet jedoch nicht, dass der Therapeut allen Gefühlen zustimmt, sondern dass er dem Klienten ohne Bewertung und Vorurteile begegnet.
Empathie
Unter Empathie verstehen wir ein einfühlendes, wertfreies Verstehen unseres Gegenübers. Wir versuchen, uns auf den Klienten einzulassen und die Welt aus seiner Perspektive zu betrachten.
Unser Ziel ist es, den Klienten in seinem Erleben – mit seinen Werthaltungen, Motiven, Wünschen und Ängsten – zu verstehen (vgl. Kirr, J.: Grundkonzepte der Psychotherapie, 1989, S. 205).
Dabei ist uns bewusst, dass wir die Emotionen des Klienten nicht vollständig nachempfinden können.Dennoch bemühen wir uns, ihn aufmerksam wahrzunehmen, ernst zu nehmen und ihm mit Verständnis zu begegnen.
Ganzheitliche Reittherapie bei Yabella
Der Umgang mit dem Pferd sowie das Getragenwerden auf seinem Rücken können dabei helfen: